Heise Cloud-Konferenz – by c't & iX

Vorträge & Referenten

Keynote: Mit der Cloud in den sechsten Gang – Automotive Software

Keynote: Mit der Cloud in den sechsten Gang – Automotive Software

Thomas Fleischmann, Head of Technology Connected Car, Elektrobit

Abstract

In seiner Keynote beleuchtet Thomas Fleischmann die wichtigsten und besonders relevanten Aspekte und Herausforderungen beim Einsatz von Cloud-Techniken im Unternehmensalltag. Als Spezialist für das Connected Car blickt er dabei naturgemäß durch die Brille eines Automobilzulieferes, seine Erkenntnisse und Erfahrungen lassen sich jedoch auf andere Branchen und Geschäftsmodell übertragen.

  • Überblick zur Software-Landschaft im Automobil
  • Die Cloud im Kontext des Fahrzeuges
  • Datenschutz und Datenreichtum am Fahrzeug
  • Herausforderungen in der Entwicklung
  • Ausblick auf Cloud Computing für eine neue Mobilität

Vita

Vor 2013 arbeitete er als Produktmanager an EB GUIDE, einem UI/UX-Werkzeug, das es Autoherstellern erlaubt die Cockpitbildschirme entsprechend der Markenidentität zu gestalten und in Serie zu bringen. In seiner Vergangenheit entwickelte er Enterprise Java, mobile Applikationen mit Kryptographie und hielt Vorlesungen über die sichere Nutzung von Webservices. Er hat an der FH Würzburg Informatik studiert und seine ersten Cloud Access Keys datieren noch auf das Jahr 2005.

Multicloud-Monitoring: Servicequalität aus Usersicht

Georg Kostner, Business Unit Manager System Integration, Würth Phoenix S.r.l.

Abstract

"Welcher System Administrator kennt das nicht: Im Monitoring stehen alle Ampeln auf Grün und trotzdem hört man von den Anwendern nichts als Beschwerden. Die Realität zeigt, dass das Funktionieren der einzelnen IT-Komponenten, noch lange nicht bedeutet, dass auch deren Zusammenspiel und somit der Zugriff der User auf die gewünschten IT-Dienste klappt. Hier bietet sich eine gezielte Überwachung der End User Experience an, denn betrachtet man die Dienste aus Benutzerperspektive wird schnell klar ob tatsächlich „alles läuft“. Nun hat in den meisten Unternehmen auch der Einsatz von Cloud-Diensten Einzug gehalten, was die ganze Sache noch vielschichtiger und komplexer gestaltet. Trotzdem besteht Hoffnung.
Alyvix, das Open Source Monitoring-Tool, ist eine Engine für synthetisches Application Monitoring. Es ermöglicht die Überwachung von Anwendungen aus Usersicht, indem es Transaktionsabfolgen simuliert und die entsprechenden Leistungsdaten misst und aufzeichnet. Die Lösung basiert auf maschinellem Sehen (Computer Vision). Sie prüft, ob die Benutzer eine gewünschte Aktion zu einem bestimmten Zeitpunkt in verschiedenen Niederlassungen durchführen können und ob dabei die mit dem Cloud-RZ-Betreiber vereinbarte Servicequalität garantiert ist. Was es genau mit dem Ansatz des synthetischen Application Monitoring und mit dem Open Source-Tool Alyvix auf sich hat, zeigen wir Ihnen auf der Heise-Cloud Konferenz.

Vita

Georg Kostner weist über 17 Jahre Erfahrung in den Bereichen IT-System Management und Software-Entwicklung innerhalb der Würth-Gruppe auf. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn beschäftigte er sich mit der Implementierung von ERP Anwendungen und Framework-Entwicklungen. Sein Einsatz für innovative, technologische Forschungsprojekte und vor Allem sein Interesse für Open Source Software begleiten ihn bis heute. Aktuell ist er als Leiter der Abteilung System Integration und als Produkt Manager für die hausintern entwickelten Lösungen WÜRTHPHOENIX NetEye und WÜRTHPHOENIX EriZone tätig.

Auswirkungen von Sicherheits- und Architekturrichtlinien auf Cloud Applikationen

Dr. Ta'id Holmes, Infrastructure Cloud, Deutsche Telekom Technik GmbH

Abstract

Das Design und die Entwicklung von Cloud Applikationen unterliegt vielfältigen Anforderungen. Für einen Produktiveinsatz erfordern Provider die Konformität einer Lösung gemäß diverser Richtlinien. So erfordern individuelle Richtlinien von Providern, beispielsweise in Bezug auf Sicherheit und Netzwerklayout, meist die fallbasierte Anpassung von Cloud Applikationen durch Vendoren. Dies ist unter vielen anderen Nachteilen teuer und verlängert Produkteinführungszeiten.
In dem Vortag werden die Auswirkungen individueller Anforderungen an Cloud Applikationen im Hinblick auf deren Entwicklung und Wartung diskutiert. Praktische Optionen werden zusammen mit Vor- und Nachteilen zur Umsetzung der Anforderungen erörtert. Schließlich wird ein neuartiger Ansatz präsentiert, der Provider ermächtigt, selbstständig und automatisiert Applikationen in die eigene Cloud gemäß individueller Architekturvorgaben durchzuführen und der es erlaubt, Auswirkungen von Änderungen zu minimieren.

Vita

Dr. Ta'id Holmes ist Experte der Deutschen Telekom und Mitglied der Cloud Infrastruktur, Magellan und Pan-IP Teams. Sein Fokus liegt auf der Orchestrierung von Cloud Applikationen und virtuellen Netzwerkfunktionen.

50 Shades of Fog: Methoden für Vertraulichkeit in der Cloud im Vergleich

Inés Atug, Managing Consultant, HiSolutions AG

Abstract

Die Vorzüge der Cloudnutzung für die Verfügbarkeit sind leicht benannt, die Probleme – zumindest scheinbar! – leicht behoben. Anders sieht es aus bei der Vertraulichkeit. Ob hier Cloud eher nützt oder schadet, hängt vom Bedrohungsmodell ab. Will ich meine Daten nur vor unbefugten Dritten verbergen, mächtigen Geheimdiensten oder sogar vor dem Betreiber selbst? Es gibt verschiedene Ansätze, "der Cloud" Vertraulichkeit beizubringen, indem bestimmte Konzepte oder Techniken quasi "darüber gelegt" werden. Erst die systematische Analyse verschiedener Ansätze ermöglicht den Vergleich und die Auswahl eines geeigneten Modells.
Für die folgenden „Overlay“-Modelle für Cloud-Plattformen wird in diesem Vortrag eine Typisierung vorgeschlagen, die eine systematischen Vergleich der Vor- und Nachteile ermöglicht:

  • Policies: organisatorische Selbstbeschränkung des Anbieters, Bsp. Dropbox, OneDrive, Google Drive,
  • Treuhändermodelle, Bsp. MS Cloud Deutschland
  • Kryptographie: klassische hybride Verschlüsselung, Bsp. Tresorit, SpiderOak, Boxcryptor
  • LAFS (Least Authority File Store): dezentralisierte Dateisysteme, Bsp. Tahoe-LAFS, Freenet
  • Homomorphe Verschlüsselung (FHE): Rechnen auf verschlüsselten Daten, Bsp. Microsoft SEAL.

Vita

Inés Atug ist als Managing Consultant bei der HiSolutions AG am Standort Bonn tätig. Sie hat an einer englischen Universität Mathematik mit dem Schwerpunkt theoretische Mathematik studiert. Angewandte IT-Sicherheit hat sie an der RUB studiert und ist sowohl GPEN (GIAC Penetration Tester) als auch Prüfer für § 8a (3) BSIG. Nach vielen Jahren in der technischen Sicherheit als Penetrationtesterin mit Krypografie und Netzwerkprotokollen einschließlich IPv6 als spezielle Ausrichtung befasst sie sich inzwischen mit allen Fragen des Informationssicherheitsmanagements. Als externe IT-Sicherheitsbeauftragte und zertifizierte Datenschutzbeauftragte (TÜV) setzt sie sich intensiv mit dem IT-Sicherheitsgesetz, IT-Grundschutz, ISO 27001 und dem Datenschutz auseinander und entwickelt Lösungen zu Fragestellungen für kritische Infrastrukturen und Cloud-Computing, z. B. im Zusammenhang mit dem BSI C5 oder dem BSI Mindeststandard zur Nutzung externer Cloud-Dienste. So entwickelt sie derzeit für einen namhaften internationalen Cloudbetreiber verschiedene Leitfäden für dessen Kunden zur Anwendung des IT-Grundschutz in der deutschen Cloudlösung.

Der BSI C5 oder: Oh nein! Nicht noch ein Standard...

Dr. Patrick Grete, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Abstract

Bei der Fülle an Sicherheitsstandards im Cloud Computing ist diese erste Reaktion verständlich und die Frage berechtigt, ob es einen neuen Standard braucht, wer die Anforderungen und Prüfungen dazu nachhalten soll und wie sich das in der Praxis umsetzen lässt.
In diesem Vortrag wird der Ansatz des C5 im Lichte dieser Fragen vorgestellt. Dabei wird deutlich werden, dass der C5 viele Herausforderungen im Bereich Sicherheit im Cloud Computing löst und für kleine und große Cloud-Anbieter und -Nutzer große Vorteile bringt. Ein Ausblick auf die Themen Datenschutz und Berufsgeheimnisträger (gemäß StGB §203) rundet das Thema C5 ab.

Vita

Dr. Patrick Grete ist promovierter Physiker und seit 2011 im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) tätig. Dort wird er in den Bereichen IT-Grundschutz, Business Continuity, Mobile Security und Cloud Security eingesetzt.

Next Generation Managed Services in Cloud-Umgebungen

Sven Ramuschkat, Gründer und Geschäftsführer, tecRacer

Abstract

Cloud-Umgebungen müssen generell anders gemanaged werden, als klassische Umgebungen im Rechenzentrum, da die Infrastruktur als Code mit entsprechender Versionierung und Deployment vorliegt – wie beispielsweise Cloudformation bei AWS. Oft kommt daher ein neues Toolset zum Einsatz, da bestehende klassische Tools häufig nur im LAN funktionieren oder nicht die entsprechenden neuen Optionen des Cloud-Providers nutzen. Dazu kommen neue und erweitere Aufgaben wie Security-, LogFile und Kostenmonitoring.
Insbesondere aber die Automatisierung der Infrastruktur und Compliance Überwachung stellt komplett neue Anforderungen an eine Managed Services-Organisation.
Der Vortrag geht im Detail auf die Unterschiede beim Management von Public Cloud Szenarien im Vergleich zu klassischen On-Premise- beziehungsweise gehosteten Umgebungen.

Vita

Sven Ramuschkat ist Gründer und Geschäftsführer von tecRacer. tecRacer ist seit 2012 Amazon AWS Premier Consulting-, AWS auditierter Managed Services- und AWS-Training Partner.

Möglichkeiten und Hindernisse beim Wechsel von Cloud Plattformen

Maximilian Fried, Leiter IT-Infrastructure Consulting & Delivery, Konica Minolta IT Solutions GmbH

Abstract

Viele Unternehmen setzen auf Cloud-basierte Services und lagern ihre Daten oder Anwendungen, also geschäftskritische/elementare Prozesse, auf Cloud-Plattformen aus. Doch sind sie häufig vertraglich sowie technisch über eine lange Zeit an einen oder mehrere Provider unwissentlich „gefesselt“ und stehen bei einem Wechselwunsch oft vor einem Problem. Denn viele Cloud-Anbieter erschweren einen Wechsel absichtlich. Zwar ist der Umzug von Speicherplatz, auch großer Datenmengen, weitestgehend standardisiert. Bei einzelnen Tools bzw. Applikationen sowie speziell zugeschnittenen Services aus der Cloud kann sich ein Umzug aber über Monate hinziehen. Besonders kompliziert wird es, wenn Unternehmen mehrere Cloud Services von unterschiedlichen Providern parallel nutzen.
Was fehlt ist eine Standardisierung in den Cloud Services der gleichen Kategorie seitens der Anbieter. Zudem müssen Unternehmen bereits vor dem Einstieg in die Cloud eine Exit- bzw. Change-Strategie erarbeiten.

Vita

Maximilian Fried ist Leiter IT-Infrastructure Consulting & Delivery bei der Konica Minolta IT Solutions GmbH. Bevor er 2015 zu Konica Minolta IT Solutions kam, war der Betriebswirt im Bereich EDV-Projektierung und im IT Management Consulting für die ecs Büro- und Datentechnik Handelsges. mbH (2007-2015) tätig.

Ein Backend in der Cloud

Ein Backend in der Cloud

Golo Roden, Gründer und CTO, the native web GmbH

Abstract

DDD, CQRS, Event-Sourcing, Cloud, Microservices: Das sind fünf Begriffe, von denen derzeit viel zu hören ist. Die wenigsten wissen aber, worum genau es sich dabei handelt und wie die Themen zusammenhängen, von der tatsächlichen Umsetzung in die Praxis ganz zu schweigen. Die Themen lassen sich schlecht greifen, weil es sich bei ihnen lediglich um abstrakte Konzepte und nicht um konkrete Technologien handelt. Außerdem gibt es nur wenige Leitplanken, an denen man sich orientieren kann. Golo Roden stellt in dieser Session die einzelnen Konzepte vor, erklärt wie sie einander ergänzen und entwickelt live ein skalierbares Backend, das sich in der Cloud ausführen lässt.

Vita

Golo Roden ist Gründer und CTO der the native web GmbH (thenativeweb.io), eines auf native Webtechnologien spezialisierten Unternehmens. Für die Entwicklung moderner Webanwendungen bevorzugt er JavaScript und Node.js und hat mit „Node.js & Co.“ das erste deutschsprachige Buch zu diesem Thema geschrieben. Darüber hinaus ist er journalistisch für Fachmagazine und als Referent und Content Manager für Konferenzen im In- und Ausland tätig. Für sein qualitativ hochwertiges Engagement in der Community wurde Golo von Microsoft vierfach als Microsoft MVP ausgezeichnet.

Multi-DC und Multi-Provider in der Cloud

Oliver Schad, CEO, Automatic Server AG

Abstract

Für viele Unternehmen kommt ein strategischer Lock-In auf einen Cloud-Anbieter nicht in Frage. Trotzdem sollen die Applikationen 24/7 bereitstehen in mehreren Rechenzentren. Auf der anderen Seite fallen auch bei Cloud-Anbietern regelmäßig ganze Rechenzentren oder wichtige Dienste aus, die nicht global repliziert sind. Mit Kubernetes und Cassandra hat man die Möglichkeit unabhängig von Anbietern seine Applikationen weltweit anzubieten. Diese Strategie kann auch mit Hybrid-Clouds kombiniert werden. Analytics und DWH können dort gemacht werden, wo das Unternehmen es möchte, da alle Daten an den richtigen Ort gespiegelt werden. Weitere Technologien wie Solr, Spark und Kafka komplettieren das Bild: werde Herr über deine Datenströme.

Vita

Oliver Schad ist seit 2010 CEO der Automatic Server AG; 1999-2010 System Engineer und Software-Entwickler; 2001-2007 Studium Informatik/Technische Informatik RWTH.

Datenschutz in der Cloud: Möglichkeiten, Risiken & Grenzen

Joerg Heidrich, Justitiar und Datenschutzbeauftragter, Heise Medien

Abstract

Die Verlagerung von Infrastruktur auf virtuelle Systeme ist inzwischen ebenso gang und gäbe wie die Auslagerung von Daten in digitale „Server-Wolken“. Doch längst nicht alles, was technisch machbar ist, ist aus juristischer Sicht auch unbedenklich. So sind der Auslagerung von Kunden- oder Mitarbeiterdaten durch die Vorgaben des Datenschutzes Grenzen gesetzt. Dies gilt insbesondere auch für den Export von Informationen außerhalb der EU, der nur eingeschränkt zulässig und rechtlich problematisch ist. Der Vortrag zeigt anhand vieler praktischer Beispiele Wege durch das Minenfeld juristischer Vorgaben auf.

Vita

Joerg Heidrich ist Justiziar und Datenschutzbeauftragter von Heise Medien sowie als Rechtsanwalt in Hannover tätig. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Köln und Concord, NH, USA, beschäftigt er sich seit 1997 mit den Problemen des Internet- und Medienrechts. Er ist Fachanwalt für IT-Recht, zertifizierter Datenschutzbeauftragter (TÜV) und Sachverständiger für IT-Produkte (ULD SH/rechtlich). Heidrich ist Autor zahlreicher Fachbeiträge und als Referent zu rechtlichen Aspekten der IT-Sicherheit ebenso tätig wie als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Auf dem Prüfstand: Cloud-Kosten ehrlich betrachtet

Auf dem Prüfstand: Cloud-Kosten ehrlich betrachtet

Maik Hähnel, Chief Technology Officer Vinci Energies Deutschland / Axians

Abstract

Cloud Computing polarisiert – das ist besonders deutlich im Bereich der Kosten auszumachen. Zum einen liest man, dass die Cloud viel preiswerter sei als On-Premise, an anderer Stelle wiederum wird über die viel zu teure Cloud diskutiert. Der Vortrag geht auf unterschiedliche Cloud-Arten und deren Preismodelle ein, macht deutlich, wie die Kosten entstehen und wie sie erfasst werden können. Er zeigt auf, welche Stolperfallen Unternehmen von Anfang an umgehen müssen. Daraus werden Empfehlungen abgeleitet, in welchen Situationen man Cloud und Kosten vorteilhaft in Verbindung bringen kann und wann diese Beziehung auf den Prüfstand gestellt werden sollte.

Vita

Maik Hähnel verantwortet als Chief Technology Officer bei Vinci Energies Deutschland (VED) und Axians die Integration strategischer Technologien und Partnerschaften. Er verfügt über langjährige Erfahrung darin, individuelle Konzepte für die digitale Transformation von Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen. Dazu gehören insbesondere maßgeschneiderte Cloud- und Unternehmensarchitekturen.
Maik Hähnel ist TOGAF-zertifizierter Architekt für technische Unternehmensinfrastrukturen und verfügt über umfassendes Know-how in der Programmierung sowie in der Umsetzung von DevOps-Ansätzen.
Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren in IT-Unternehmen, darunter zehn Jahre bei Axians IT Solutions, wo er erfolgreich die Power-, x86-, Microsoft- und Architektur-Teams aufgebaut und deren Strategie entwickelt hat. Seine Karriere begann er bei IBM als Presales Consultant für RS/6000-Systeme mit einem Fokus auf hochverfügbaren Lösungen für SAP-Infrastrukturen. Maik Hähnel hat einen Bachelor of Business Administration in Wirtschaftsinformatik. In seiner Freizeit verreist er gerne mit seiner Frau und seinem Sohn.

Migration in die Private Cloud mit Hilfe von RedHat CloudForms, ohne die vorhandene IT-Infrastruktur und Prozesse über Bord zu werfen

Migration in die Private Cloud mit Hilfe von RedHat CloudForms, ohne die vorhandene IT-Infrastruktur und Prozesse über Bord zu werfen

Klaus Wagner, Technical Architect, und Reinhard Schilling, Projektmanager, sIT Solutions AT

Abstract

Aufbauend auf den Grundlagen bestehender IT-Automation hat sIT Solutions AT eine IaaS/PaaS-Cloud implementiert. Mit der Hilfe von RedHat CloudForms war es möglich, Standard-Infrastruktur-Services in einem Portal zu konsolidieren und gleichzeitig mit bewährten Unternehmens-Tools und -Prozessen zu integrieren. Innerhalb 12 Monaten wurden ca. 3000 Server in die Cloud Migriert bzw. neu aufgebaut.

Vitae

Klaus Wagner wurde in Österreich geboren und lebt in Wien, Österreich mit Lebensgefährtin und Sohn.
Er war von 2002 bis 2012 als Open Systems Experte in iT-Austria / BAGIS / UGIS tätig. Mit dem Eintritt in die sIT Solutions 2012 hat sich sein Tätigkeitsbereich auf "Automation und Configuration Management" verschoben. Er hat am Aufbau einer Open-Source basierenden Monitoring Lösung inclusive vollautomatischem Deployment gearbeitet. Seit 2014 arbeitet er intensiv an dem Aufbau einer Private Cloud in der Erste Gruppe in der Rolle Entwicklung und technische Archtiektur.
Neben Beruf und Familie interessiert sich Klaus für Fotografie und geht regelmäßig klettern.

Reinhard Schilling wurde in Österreich geboren und lebt in Wien.
Er war von 1998 bis 2010 als Open Systems Experte in iT-Austria tätig. Ab 2008 hat er sich vermehrt den Themen IT-Architektur und Projektmanagement gewidmet, wobei der Fokus seit 2010 auf der Automatisierung der Prozesse und Abläufe im Umfeld der IT Infrastruktur liegt.
Seit 2014 leitete er mehrere Projekte die den Aufbau einer Private Cloud zum Ziel haben und ist auch fachlich für den Betrieb dieser verantwortlich. Unter seiner Leitung wurde die sIT Solutions Continuous Deployment MicroServices Umgebung auf Basis von OpenShift und die IaaS Cloud mit ca. 4000 Servern erfolgreich aufgebaut.
Privat geht Reinhard regelmäßig klettern und verbringt so viel Zeit wie möglich auf Reisen rund um den Globus.

Hybrid Cloud und Multi Cloud Sourcing – Wahlfreiheit in einer neuen Dimension

Lars Göbel, Leiter Strategie & Innovation, DARZ

Abstract

Damit Sie nicht nur wettbewerbsfähig und innovativ bleiben, sondern auch neue Geschäftsmodelle entwickeln, müssen Ihre Daten flexibel, sicher und skalierbar gespeichert und verarbeitet werden können. Hierfür hat sich der Einsatz der Hybrid Cloud bewährt. Eine echte Hybrid Cloud bringt jedoch Vorteile, die bei vielen sogenannten "hybriden" Cloud-Modellen fehlen: Workloads können sehr flexibel und in so gut wie Echtzeit zwischen Private Cloud, Public Cloud und Colocation verschoben werden. Das versetzt Sie in die Lage, Services von unterschiedlichen Hyperscalern zu kombinieren, sie frei nach Ihrem Bedarf einzusetzen und damit Kosten sowie Performance zu optimieren. Verdeutlicht wird der einfache Wechsel in der Multi Cloud Switch Demo. Aufgrund der gemeinsamen Datenbasis verbleiben die Daten im Rechenzentrum. was Ihnen ein größtmögliches Maß an Sicherheit bietet und wodurch Sie sämtlichen Anforderungen vom IT-Sicherheitsgesetz bis zur Datenschutzgrundverordnung genügen.
Der Vortrag zeigt Ihnen zudem Anwendungsfälle und wie Sie in vier Schritten Multi Cloud Sourcing einsetzen.

Vita

Lars Göbel, Leiter Strategie & Innovation beim DARZ befasst sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit IT-Services und Cloud. Zuständig für den Aufbau des modularen Produktportfolios des DARZ und dessen Vertriebs kommt sein Fokus von Qualität und Sicherheit im Sinne der Firmenstrategie zum Tragen.
Der Wirtschaftsinformatiker begann seine berufliche Laufbahn bei einem IT-Dienstleister aus dem Bankenumfeld, bevor er als IT-Projektmanager & Consultant die erste VMware basierte Public-Cloud-Infrastruktur Deutschlands aufbaute, weiterentwickelte und vermarktete.
Mit dieser spezifischen Projekterfahrung im Gepäck wechselte er zu VMware, wo er zwei Jahre als Senior Consultant tätig war. In dieser Position beriet er Banken, Versicherungen und Service Provider in der DACH-Region. 2014 übernahm er seine heutige Position beim DARZ. In den Aufbau des neuen Unternehmens bringt er seine gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse aus 10 Jahren Umgang mit Cloud-Technologien ein – vor allem aber auch seine Vision eines IT-Full-Service Providers mit modularem Produkt Portfolio und den Möglichkeiten, die ein solches Konzept für den Markt bietet. Neben seinem Qualitäts- und Sicherheitsanspruch, Kunden ganzheitliche Lösungen aus einer Hand anbieten zu können, fasziniert ihn die Gestaltung einer wirklichen hybriden Cloud-Lösung durch die Verschmelzung von Colocation, Private Cloud und Public Cloud.

Security Aspekte von Containern und Kubernetes

Thomas Fricke, CTO und Cloud Architekt, Endocode

Abstract

Beginnend mit dem Linux werden Container auf die Grundlagen zurückgeführt. Namespaces, Capabilities, SecComp sind ein nicht immer bekannter Teil des Linux-Betriebssystems. Wir werden uns die Inhalte der Images anschauen und wie wir sicherere Container bauen können, um Best-Practices zu etablieren. Kubernetes hat alles, um Container sicher zu betreiben. Wir werden vom Betriebssystem bekannte Konzepte in Kubernetes wiederfinden und uns anschauen, was schon realisiert ist und was eventuell noch fehlt. Dabei gehen wir von den Privilegien der Container über die Rollenkonzepte bis zum Netzwerklayer vor.

Vita

Thomas Fricke ist der CTO von Endocode, Cloud Architekt. Seine Lieblingsthemen sind das Skalieren von Applikationen und verteilte Datenbanken. Er ist seit vielen Jahre als System, Software und Cloud-Architekt aktiv und möchte alle Systeme automatisch betreiben.

Erfahrungen in der Enterprise Cloud Governance

Erfahrungen in der Enterprise Cloud Governance

René Schneider, Enterprise Cloud Architekt, DB Systel

Abstract:
2015 entschied sich der DB Konzern Public Cloud-Lösungen für Infrastrukturen und Plattformen zu integrieren. Auf Basis eines sehr schlanken Vorgehensmodells konnten die ersten Ankerpunkte frühzeitig gesetzt und durch eine Starke Governance erste Erfolge erzielt werden.
Die sich daraus ergebende Euphorie stellte den DB Konzern schnell vor eine Vielzahl von Anforderungen an die noch frischen Cloud-Strukturen. Im Vortrag werden die verschiedenen Etappen und Herausforderungen im Rahmen der Governance aufgezeigt.

Vita:
Seine Karriere begann René Schneider als Datenbankarchitekt bei der damaligen DB Systems (heute DB Systel). Parallel übernahm er nebenbei einige Innovationsprojekte und ist seit 2010 Mitbegründer der agilen Initiative „Small Solutions“ für den DB Konzern, welche bis heute mehr als 650 Entwicklungs- und Innovationsprojekte erfolgreich absolviert hat. Parallel fungierte er 5 Jahre als Enterprise Architekt und Berater für DB Schenker und teilt heute gelegentlich seine Erfahrungen als Dozent der DHBW Mannheim. 2015 übernahm er den Auftrag „public“ Cloud Services in den DB Konzern zu integrieren. Heute ist er als Enterprise Cloud Architekt konzernweit federführend tätig und leitet aktuell die AWS Enterprise User Group für den regelmäßigen Austausch deutscher Großkonzerne im „public“ Cloud Umfeld.
Twitter: reneschneider84

Firmenvorträge & -referenten

Erfolgreiches DevOps: Multi-Cloud Szenarien mit Docker

Erfolgreiches DevOps: Multi-Cloud Szenarien mit Docker

Boris Folgmann, T-Systems International

Abstract:

Der Vortrag stellt die technischen Grundlagen einer erfolgreichen DevOps-Einführung im Unternehmen dar. Dabei werden u.a. folgende Fragen beantwortet:

Wie baut man eine Delivery Pipeline auf Basis von Docker Containern vom Quellcode über Analysen und Tests bis hin zu automatisierten Deployments auf Staging- und Produktivsysteme in verschiedenen Cloud-Umgebungen auf? Wie kann die Sicherheit und Integrität aller verwendeten Komponenten sichergestellt werden?

Vita:
Boris Folgmann hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Softwareentwicklung und arbeitete als Freelancer für verschiedene Start-ups in führenden Positionen. Die von ihm gegründete Firma entwickelt und betreibt bis heute Dienste für europäische Mobilfunkbetreiber. Als Program Manager erweiterte er den Business Marketplace für das SaaS-Angebot der Deutschen Telekom um entscheidende Funktionen. Für fast zwei Jahre war er Technischer Leiter für den Bau der Swisscom Cloud inklusive hands-on Arbeiten für Continuous Integration, Continuous Delivery, Code Sicherheit und QA-Automatisierung. Nach dieser Zeit war er Chef der Backend-Entwicklung bei der Consorsbank und ging schließlich als Senior Multi-Cloud Architect im März 2016 zu T-Systems International. Sein momentaner Schwerpunkt ist Cloud Native Development, das auf einer konsequenten Anwendung von DevOps-Prinzipien aufbaut.

Cloud oder nicht Cloud ist nicht die Frage. Aber Enterprise Cloud ist die Antwort.

Cloud oder nicht Cloud ist nicht die Frage. Aber Enterprise Cloud ist die Antwort.

Winfried Machotta, Sr Systems Engineer, Nutanix

Abstract:

In dieser Session erfahren Sie, wie Sie es Ihrer IT Abteilung ermöglichen, sich auf Anwendungen, Innovationen und Services zu konzentrieren, die ihr Unternehmen voranbringen. Verlassen Sie die Denkweise herkömmlicher Infrastruktur-Architekturen und lernen Sie, weshalb die beste Infrastruktur einfach unsichtbar ist. Mit dem disruptiven, zukunftsweisenden Ansatz einer Enterprise Cloud Platform schaffen Sie mehr Freiraum und Ressourcen für die Sicherung und Skalierung Ihres zukünftigen Geschäftserfolges.

Vita:

Winfried Machotta (geb.1964) arbeitet seit 2017 bei Nutanix als Sr. Systems Engineer. Bevor er zu Nutanix kam war er bei EMC und Panzura in den Bereichen Systems Engineering, Business Development und Vertrieb beschäftigt. Seit 2008 berät er Kunden und Service Provider in der Digitalen Transformation und den Möglichkeiten der Cloud-Nutzung bzw in der Bereitstellung von Cloud Diensten.

Informationen zu den weiteren Vorträgen & Referenten folgen in Kürze!

Termin Konferenz:
17. Oktober 2017


Anschließender OpenStack-Workshop:
18. bis 19. Oktober 2017
 

Veranstaltungsort:
KOMED
Im Mediapark 7
50670 Köln

Tel.:  +49 221 5743333

www.komed.de

Teilnahmegebühr

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Teilnahmegebühr Konferenz (inkl. MwSt.):
Frühbucherticket: 381,65 Euro (bis 05.09.2017)
Standardticket: 449,00 Euro
Treueticket: 404,10 Euro
 

Teilnahmegebühr Konferenz + Workshop (inkl. MwSt.):
Frühbucher-Kombiticket:
1.555,00 Euro (bis 05.09.2017)
Standard-Kombiticket:
1.788,25 Euro

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